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Rückschau Veranstaltungen 2026


17.03.2026 | Dortmund 

Dämmerschoppen | Exklusive Besichtigung INTERNATIONALE GARTENAUSSTELLUNG 2027 Dortmund , Kokerei Hansa 

 

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Rückblick Dämmerschoppen |  IGA 2027 hautnah erleben – Ein exklusiver AGAD-Dämmerschoppen in Dortmund

Ein besonderer Nachmittag, der in Erinnerung bleiben wird. Die AGAD-Mitglieder durften ein exklusives Veranstaltungs-Highlight erleben – den AGAD-Dämmerschoppen auf der Kokerei Hansa. Bereits am Nachmittag startete das Ganze mit einem geführten Rundgang über das beeindruckende Gelände des künftigen „Zukunftsgartens Dortmund“. Unter der fachkundigen Leitung von den Projektleitern der IGA 2027 Thomas Reichling und Bejamin Steiling erhielten wir spannende und zugleich exklusive Einblicke in die Entwicklungen rund um die Internationale Gartenausstellung 2027. Besonders faszinierend war die Möglichkeit, ein Areal zu erleben, das sich aktuell noch im Umbau befindet und der Öffentlichkeit bislang weitgehend verschlossen ist. Die Dimensionen und Visionen dieses Projekts wurden dabei eindrucksvoll greifbar. Schon jetzt wird deutlich: Die IGA 2027 wird weit mehr sein als eine klassische Gartenschau – sie wird ein Ort für Innovation, Austausch und Inspiration rund um die zentrale Frage: Wie wollen wir morgen leben? Im Anschluss an die Führung ging der Nachmittag in einen entspannten und genussvollen Abend über. Im einzigartigen Ambiente des ButterRaum – einer ehemaligen Gaskühlanlage mit besonderem industriellem Charme – konnten wir bei erstklassigem Fingerfood und guten Gesprächen den Tag gemeinsam ausklingen lassen. Der persönliche Austausch, die besondere Atmosphäre und die spannenden Einblicke machten diesen Dämmerschoppen zu einem rundum gelungenen Event des Arbeitgeberverband AGAD e.V.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden für diesen inspirierenden Nachmittag und Abend! 


06.05.2026 | Essen

AGAD-Forum inkl. Mitgliederversammlung

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Beim AGAD-Forum war der Physiker und Kabarettist Vince Ebert zu Gast — und sprach mit viel Humor, analytischer Schärfe und erstaunlicher Direktheit über den Zustand unserer Gesellschaft.

„Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen. Auch dann, wenn Du keinen hast.“
Ein Satz von Kant. Über 250 Jahre alt. Und vielleicht aktueller denn je.

Sein Ausgangspunkt:
Wir leben in einer Zeit, in der technischer Fortschritt und gesellschaftliche Emotionalisierung gleichzeitig wachsen. Noch nie war so viel Wissen verfügbar — und gleichzeitig scheint die Bereitschaft zu sinken, sich rational mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.
Ebert beschreibt diese Entwicklung zugespitzt, provokant und bewusst unbequem. Genau darin liegt jedoch die Stärke seines Vortrags: Er fordert dazu auf, Gewissheiten zu hinterfragen und Debatten wieder stärker über Argumente statt über Empörung zu führen.
Denn wer heute Vernunft einfordert, gilt schnell als „zu nüchtern“, „unsensibel“ oder „herzlos“. Gleichzeitig werden Diskussionen zunehmend moralisch aufgeladen — oft verbunden mit dem Versuch, andere Meinungen gar nicht mehr auszuhalten.

Dabei braucht eine offene Gesellschaft genau das Gegenteil:

  • Mehr Eigenverantwortung
  • Mehr Widerspruch
  • Mehr Mut zur offenen Debatte
  • Mehr Bereitschaft, andere Sichtweisen auszuhalten

Auch mit Blick auf Wirtschaft und Unternehmertum wurde deutlich: Innovation entsteht selten dort, wo alles reguliert, abgesichert und vorbewertet wird. Fortschritt braucht Freiheit, Mut und die Fähigkeit, unbequeme Fragen zu stellen.
Ein Gedanke aus dem Gespräch bleibt besonders hängen:
„Wir müssen das, was wir denken, sagen.
Wir müssen das, was wir sagen, tun.
Und wir müssen das, was wir tun, auch sein.“
Eine Diskussion, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gleichermaßen betrifft.
Wie gelingt aus Ihrer Sicht heute noch eine offene Debattenkultur — ohne ideologische Reflexe und ohne Angst vor Gegenwind?

Details gibt es in der nächsten Ausgabe unseres "ARBEITGEBER AUF DRAHT".